Dienstag, 19. April 2011

Prohibition und Mord...

Motto dieser Bastelei war "Mordswichteln"... eine geniale Idee! Wo anfangen bei diesem tollen Thema???

Material ist hier wieder echter Scrap, eine alte Pralinenschachtel, eine Metallbox vom Flohmarkt, eine leere Patronenhülse (eine wahre Herausforderung für die *Hausfrau*), Samt von einem Faschingskostüm, ein Fläschchen Kirschwasser (PROST!), eine andere Sorte antike Tapete aus dem Baumarkt, Ton- und Goldpapier und Holzwolle.

Zum Verarbeiten ein Embossingfolder (craft concepts, Garden Swirl) und eine Stanzform von Tim Holtz (Alterations: On the Edge/Ornate). Ein paar Alcohol Inks zum Färben der weißen Flasche und zum Altern des Ganzen ein paar Mini-Stempelkissen, Schwamm, Schleifpapier, Schere und Alleskleber.



Da der Fall noch nicht gelöst wurde, hier vorab ein paar Bilder zum Miträtseln:


Die geheimnisvolle Box




Erster Hinweis: Jugendfotos des Gesuchten...




und ein paar Fotos vom Tatort des Verbrechens.




In der Box in der Box dann ein wertvolles Relikt:



Die neue Box wurde künstlich gealtert
mit Schleifpapier und Alchohol Inks.






... eine echte (leere!) Patronenhülse.


Ein weiterer Hinweis: Glücksspiel...





... mit einem brisanten Kartenspiel-Safe und als Schlüssel ein Ausriss aus dem Telefonbuch mit der Nummer des Gesuchten.

Das Kartenspiel wiurde vollkommen verklebt in zwei unterschiedlich dicke Blöcke. Mit einer Schraube als Drehscharnier versehen, lässt es sich öffnen und schließen. Der Hohlraum wurde in den verklebten Kartenblock mittels Cutter hineingeschnitten.



Und hier ist das Hauptthema, um das es geht:





Im doppelten Boden ist ein Geheimfach mit den Initialien des Drahtziehers und der Lösung des Rätsels:




Das Bild ist doch bekannt, oder??? Wenn nicht, auf der CD sind ein paar eindeutige Hinweise, die ich hier leider nicht zeigen kann...


Foto-Quelle: alle verwendeten historischen Fotos Wikipedia




Gut verpackt macht sich der Fall auf die Reise....



Natürlich mit Anschreiben der Heir[ess] Chaser Inc.




Mein spontaner Einfall passte leider nicht in die Zeit meiner Fortsetzungs-Geschichte. Er fand am Valentinstag, also am 14. Februar 1929 statt, mein noch namenloser Held hat sich aber auch ein Jahr später dort vor Ort ganz gut geschlagen... lest selbst, einfach die Miniaturen anklicken.



Der Tathergang war wahrscheinlich so oder wenigstens ähnlich, allerdings habe ich meinen Helden mal frech als Zeugen unters Auto gelegt... wer weiß, ob er wirklich da war???

... und der vierte Erbe ist erstaunt!

Heute hat die Heir[ess] Chaser Inc. einen weiteren Erben gefunden...

und zwar im Rahmen eines Wichtelns mit dem Thema "Märchen". Auch dieses Mal fand die Antiquität sich in meiner Geschichte des noch namenlosen Helden wieder, und zwar auf der 4. Seite des Tagebuchs, die anstelle einer Karte mit Anschreiben von der Heir[ess] Chaser Inc. an mein Wichtelkind ging.

Die Bastelidee hatte ich vor langer Zeit auf einer Website namens DADCANDO gesehen. Der Zauberstab besteht nur aus verleimten Papier und Heißkleber sowie verschiedenen Acrylfarben... der Kasten besteht aus Graupappe mit echt antiker Tapete aus dem Baumarkt. Zum Verarbeiten der Dekoration brauchte ich die Big Shot, einen Embossingfolder (craft concepts, Garden Swirl), eine Stanzform von Tim Holtz (Alterations: On the Edge/Ornate) und eine Stanzform von Nellies Multi Frame. Zum Altern des Ganzen ein paar Mini-Stempelkissen, Schwamm, Schleifpapier, Schere und Alleskleber.

Und das Zauberstab-Rätsel war fertig.







Gestaltung des Labels ist von mir!

Um welches Märchen handelt es sich dabei???
Hinweise sind der Name des Eigentümers auf dem Siegel
und unten im Text zu finden.

Das Anschreiben...





Das 4. Blatt des alten Tagebuchs, zum Lesen einfach die Miniaturen anklicken...



Nun, wer kann das Märchen-Rätsel lösen???

Donnerstag, 10. März 2011

Dritte Erbin ermittelt!

Diesmal war das Wichtel-Thema einfach "Knöpfe". Wie schon beim Thema "Pimp my Flasche" ging es wieder darum, einen oder mehrere (alltägliche) Gegenstände, hier gebrauchte Knöpfe (egal, welche und wie groß) zu verfremden.

Da ich mich mittlerweile in meine Geschichte von meinem noch namenlosen Helden in Amerika eingelebt habe, hier wieder statt gebastelter Karte die dritte Seite seines Tagebuchs exklusiv für mein Wichtelkind geschrieben... oder führt der Unbekannte doch meine Hände über die Tasten? Manchmal denke ich so, denn ich habe noch nie irgendwas gedichtet noch weiss ich selbst, was im nächsten Moment passiert dort in den Wäldern um White Rock. Und wie z. B. eine der Hauptpersonen zum gleichklingenden Namen Joe White Horse kommt...?


Mit dem Material war es diesmal gar nicht so leicht - erstmal habe ich die Knopfsammlung von drei Generationen aus dem Keller entstaubt und festgestellt, das ich doch nochmal auf dem Flohmarkt schauen muss. Gesagt, getan, gesammelt. Dann noch Gardinenreste in Gold und Gemustert, die Sammlung an edler Spitze vom Trödelmarkt, für den Körper ein Restchen stabile Graupappe und für den Kopf ein Poesiealbum-Bildchen von der Firma ef. Zuletzt die Flügel aus geprägtem Papier, die hatte ich noch in meiner Sammlung und irgendwann mal in einem Bastelgeschäft in Bad Kötzting gekauft...

Zum Verarbeiten Nadel und Faden, für mich eine echte Herausforderung, denn ich komme aus der Ecke Kleben und Farbklecksen...
Ein Tipp zum Auffädeln der Arme und Beine: Die Knöpfe sollten unterschiedliche Durchmesser haben, das "Schultergelenk" ist ein Kugelknopf, "Ellenbogen" und "Hand" jeweils passende Knopfformen. Und auch die "Schuhe" sind größer als die Beine. Die verschiedenen Farben bringen dann noch Leben ins Ganze...

Die Knöpfe auf der Knopfpappe sind große, sehr klare und durchsichtige Knöpfe aus Kunststoff, hinter die einfach mit Klebestift weitere Poesiealbumbildchen der Firma ef geklebt und dann rund an der Knopfkante ausgeschnitten sind.




Und hier ist er, der Knopfpuppen-Engel...



... wem er wohl einst gehört hat???




Die Knöpfe aus alten Zeiten...




... Arme und Beine eines lieben Engels.




Und auch der Schmuck und die Schuhe haben einst wohl an ein Hemd und einen Mantel gehört...




Auf welchen Rädern fährt das kleine Spielzeug des Engels? Ob Sie mal Teil einer Uniform waren?



Schakelperd-Quelle: Vielen Dank an Graphics Fairy

Und die Engelknöpfe???




Verpackt wurde das Ganze dann in einem - wie konnte es anders sein - knopfverzierten Beutel mit viel altem Papier und Holzwolle und machte sich auf seinen Weg zu seinem Erben.

Wieder ein mit Erfolg abgeschlossener Erbfall der Heir[ess] Chaser Inc..





Das 3. Blatt aus dem gefundenen Tagebuchs unseres noch Unbekannten Schreibers lag natürlich wieder bei. Zum Lesen einfach die Miniaturen anklicken.....



Heir[ess] Chaser Inc. findet weiteren Erben

Heute hat die Heir Chaser Corp. einen weiteren Erben gefunden...

Infos folgen BALD!!!!!


Vorab das 2. Blatt des alten Tagebuchs, zum Lesen einfach die Miniaturen anklicken..

Freitag, 21. Januar 2011

Erben gesucht...

... oder "Was bastel´ich zum Thema Pimp my Flasche?", so die Aufgabenstellung einer Bastel-Wichtelei. Es ging darum, einen oder mehrere (alltägliche) Gegenstände, hier gebrauchte Flaschen (egal, welche und wie groß) zu verfremden. Die einzige Einschränkung: die Vorlieben des Wichtelkindes.

"Was ich nicht mag: lustlos gestaltete Karten (dann kann man auch gleich welche kaufen)". Mag ich auch nicht. Das brachte mich schnell auf die Idee ;-): ich schreibe eine Geschichte, ganz ohne Karte, sondern mit förmlicher Anschrift etc. pp. Und da mein Wichtelkind Feen und Elfen mag wie ich auch, konnte ich gleich ohne große Recherche loslegen.

Material war schnell gefunden: kleine Flaschen von der Weihnachtsbäckerei, ein Magenbitterfläschchen *lärchz* und ein Mini-mini-Nagelschmuckfläschlein. Als Basis für die geheimnisvolle antike Verpackung eine leere Pralinenschachtel, ein paar alte dicke Pappen zum Verstärken von Boden und Deckel, ein Stück geniale echt antike Tapete aus dem Baumarkt, ein bischen Tonpapier und goldgeprägte Servietten. Last not least echte Holzwolle aus einer Weinverpackung. Sowie ein Stück goldene Papierborte. Fast alles echter Scrap.



Zum Verarbeiten hatte dann meine neue Big Shot Premiere, eine Embossingfolder (craft concepts, Garden Swirl) und eine Stanzform von Tim Holtz (Alterations: On the Edge/Ornate) reichten da voll aus. Ein paar Alcohol Inks zum Färben der weißen Flaschen und zum Altern des Ganzen ein paar Mini-Stempelkissen, Schwamm, Schleifpapier, Schere und Alleskleber.




Und die Antiquität war fertig...



... mit echten Relikten aus längst vergangener Zeit, in der sich die Feen noch in unserer Welt zeigten, gesammelt über Generationen.









Feenstaub aus Tralee, Irland (1902), Reste von Feenflügeln aus der Oase Tightmart von 1889, getrocknete Pilze, gesammelt nach einem Tanz der Feen auf dem Glauberg in Deutschland (1604) und Steinfragmente aus einer Feenschlucht nahe Santa Fé in den USA (1928).

Und uraltem Beweisfoto im Deckel.



Beweisfoto-Quelle: Vielen Dank an Graphics Fairy



So konnte sich das gut verschnürte Paket auf die Reise machen.



Hatte doch die Außenstelle Berlin der Heir[ess] Chaser Inc. (dt. Erben-Jäger Inc., mit brandneuem Logo und Briefpapier) endlich den rechtmäßigen Erben gefunden!





Dem recht förmliche Anschreiben lagen interessante historische Dokumente inkl. verrosteter Büroklammer bei. Was für ein spannendes Dokument von 1928 sie dabei ausgegraben haben???

Lest nach, einfach die Miniaturen anklicken...




Texte und Logos sowie die Gestaltung des Beilagenblattes sind natürlich von mir.